Dubai

Samstag, 13.06.2015

Hallo ihr Lieben,

hier kommt, wie versprochen ein kleines Update aus Dubai. ;-)

Also gut. Dubai. Ein deutsches Mädchen, dass ich während meines Aufenthalts in Dubai kennengelernt hatte, sagte zu mir: "Dubai hat ja wohl eine Macke!" :D Ich will ihr zustimmen, Dubai hat auf eine besondere Art und Weise eine Macke.

Keine andere Stadt, bzw. kein anderes Land der Welt hat solch einen Größenwahn entwickelt wie Dubai. Hier steht das höchste Gebäude der Welt, das größte Aquarium der Welt und die größte Mall der Welt.

Hier bin ich also - Dubai, in dieser unglaublich heißen Stadt. Täglich muss ich mit Temperaturen von 42 Grad und aufwärts fertig werden. Temperaturen, die ich so selbst noch nicht einmal in Australien erlebt habe und glaubt mir, ihr wollt mich mit Sicherheit nicht beneiden! Sobald man einen Fuß auf die Straße setzt, fängt man an zu schwitzen, wie ein Wasserfall. Dementsprechend ist natürlich auch jedes Gebäude klimatisiert, sogar die Bushaltestellen! Jedenfalls habe ich mir schon gleich an meinem zweiten Tag eine fette Erkältung geholt, es ließ sich wohl nicht länger vermeiden... :-(

Jetzt aber zurück zu Dubai. Ich wusste gar nicht so richtig wie ich mich darauf vorbereiten sollte und vielleicht war es sogar auch ganz gut. Offen für Neues und ohne jegliche Erwartungen habe ich sie erkundet. 8,2 Millionen Menschen leben hier und nur knapp 12% sind tatsächlich echte Emirates, wie man die Einheimischen hier nennt. Die Männer erkennt man immer an ihren langen weißen Gewändern, der Kandora und dem Ghutra, dem Tuch auf dem Kopf. Der Rest kommt aus anderen Nationen. Da ich mich hier in einer islam-geprägten Umgebung bewege, hat man sich auch an die Regeln hier zu halten. Das heißt, dass man von Schultern bis zu den Knien bedeckt ist. Auf ein paar Zentimeter kommt es (beim Mann) nicht an, aber bei Spaghetti-Top und Hotpans ist der Fremdschämfaktor doch schon höher – es gilt als anstößig. Auch als Paar sind keine Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit erlaubt, ein Küsschen zur Begrüßung ist okay, alles darüber ist nicht so gerne gesehen und stafbar.

Aber was genau ist es, was die Stadt besonders macht?

Läuft man durch die Stadt, werden sofort zwei Eigenschaften ganz klar: Reichtum und Größe. Hier glänzt einfach alles: polierte Fenster, stilvolle Cafés und und und... Wenn man schon in Dubai ist, dann muss auch der Burj Khalifa, mit 828 Metern das momentan höchste Gebäude der Welt, auf dem Programm stehen. Von hier oben sieht man The Palm Jumeirah, eine künstlich aufgeschüttete Palmeninsel, unmittelbar an der Küste Dubais zeichnet sich der Umriss einer riesigen Palme im Meer ab. Sieben Jahre wurde an dieser Insel gebaut und da das eine der Hauptquellen für den Tourismus ist, wird dementsprechend mit Milliardenprojekten kontinuierlich weiter ausgebaut. Zurück zum Burj Khalifa: Von hier oben hat man einen fantastischen Ausblick: Vom schimmernden Wüstensand über die künstliche Palme im Meer bis zu den glänzenden Hochhäusern ist hier alles dabei. Aber auch in der Dunkelheit glänzt und erleuchtet Dubai: Ein atemberaubender Sonnenuntergang an der Jumeirah Beach und an der Fontäne vom Burj Khalifa beginnt ein Wasserspiel, begleitet von toller Musik. Übrigens: Die Dubai Fountaine ist nebenbei auch das weltgrößte Wasserspiel! ;-) 

An der Dubai MallAn der Dubai Mall An der Dubai MallAbra Dubai MarinaBlick vom Burj KhalifaBlick vom Burj KhalifaBurj Khalifa by nightDubai by nightDubai Fountaine

Ich lernte zwei weitere Mädchen kennen, eine aus Istanbul, sie blieb aber nur ein paar Tage und Juanita, ein Mädel aus Toronto, sie ist genauso wie ich, zwei Wochen lang hier in Dubai und mit ihr verstehe ich mich super! :) Seitdem erkundeten wir Dubai eigentlich nur noch zu zweit. Eine Erleichterung für mich, denn wenn ich alleine unterwegs bin ist es mir doch manchmal ein wenig unheimlich. Ich werde von oben bis unten angestarrt, von einem Araber wurde ich sogar schon verfolgt, manchmal macht man mir kleine Geschenke und ständig fragt man mich, ob man ein Foto mit mir machen könnte. Mit Juanita ist dies nicht unbedingt besser, denn auch sie als Schokokuss neben mir ist hier etwas Besonderes. Blond und blauäugig und ein Schokokuss im Doppelpack :D

Wir erkundeten die Souks, das sind die Marktviertel der Stadt. Der Gold -und der Gewürz-Souk waren es auf jeden Fall seinen Besuch wert, dort sind hunderte kleine Läden in denen man Gold/ Schmuck und Gewürze kaufen kann. Nur die Händler nerven dort ein wenig, die einem ständig gefälschte Uhren und Taschen andrehen wollen. Außerdem schauten wir uns old Dubai an, dazu waren wir im Dubai Museum und in sämtlichen Heritage Villages und ich muss sagen, diese alte Seite an Dubai gefällt mir persönlich viel besser als diese ganzen Bling Bling Hotels und Riesengebäude.

Abends genossen wir einmal eine Fahrt auf einem traditionellem Boot, einem "abra" auf dem creek, bewunderten Dubai bei Nacht und aßen nebenher leckere arabische Speisen. :-)

Juanita und ich

Nachdem ich Dubai weitestgehend erkundet hatte, ich aber noch genügend Zeit hatte, entschloss ich mich einen Trip in das 150 km entfernte Abu Dhabi zu machen und die berühmte Grand Sheikh Zayed Mosque zu besuchen. Die drittgrößte Moschee der Welt, nur die muslimischen Gotteshäuser in Casablanca und Mekka sind noch größer. Wie in allen Moscheen gelten auch hier gewisse Kleidervorschriften, auf deren Einhaltung die Torwächter hier sehr streng achten. Vor allem bei den Frauen, es darf keine Haut gezeigt werden und keine zu körperbetonte Kleidung getragen werden, auch der Kopf muss bis auf das Gesicht komplett verdeckt sein. Für in den Augen der Wächter nicht korrekt gekleideten Besucher, stehen lange schwarze Mäntel zum Kauf bereit. Diese Moschee ist ein wahrhaft monumentales Gebäude, sie liegt auf einem weitläufigen, großen Grundstück und ist von Wasserbecken umgeben, die durch ihren spiegelnden Effekt das Weiß und Gold der Moschee noch beeindruckender erscheinen lassen. Eine Moschee der Superlative, sie besitzt nicht nur die größte Moscheekuppel der Welt, nein,die Hauptkuppel wird natürlich auch noch vom größten Kronleuchter der Welt geschmückt und auch am Boden gibt es eine Superlative zu bestaunen: der größte Handgeknüpfte Teppich der Welt. Größe hin oder her, insgesamt war die Moschee einfach wirklich sehr beeindruckend und definitiv das Highlight des Tages. Anschließend besuchten wir noch diverse andere Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Ferrari Theme Park, die Emirates Heritage Village und so weiter und so fort... Das alles war zwar auch cool, aber aufgrund der hohen Temperatur (46 Grad!!!) konnte man das am Ende nicht mehr so richtig genießen.

Grand Sheikh Zayed MoscheeGrand Sheikh Zayed MoscheeGrand Sheikh Zayed Moschee Grand Sheikh Zayed MoscheeGrand Sheikh Zayed Moschee

Kat ließ sich mit der Verabschiedung von Australien etwas mehr Zeit als ich. Während sie noch anderthalb Wochen in Australien blieb, erkundete ich schon mal Dubai. Die letzten drei Tage verbringen Kat und ich nun wieder gemeinsam. Und wir gönnen uns ein ganz besonderes Highlight: Eine Wüstensafaritour, ein Muss in Dubai. Dubai ist von Wüste umgeben. Sie ist herausragender Teil des Emirats Dubai und von unvorstellbarer Schönheit. Diese Wüste bestehend aus aller feinstem Sand, fasziniert einfach nur. In der Wüste ist man außerhalb vom Radar, ohne Internet, ohne Telefon. Es gab auch die Möglichkeit auf einem Kamel zu reiten, aber die zwei Kamele waren erstens umzingelt von einer Masse an Touristen und zweitens wirkten sie sehr gequält. Im Lager mitten in der Wüste lassen Kat und ich uns ein Hennatattoo anmalen und probierten arabische Kleidung an. Wir rauchten traditionelle Shisha, sahen der Bauchtänzerin zu und ließen uns von der rhythmischen Musik berauschen.

Kat und ich in der WüsteKat und ich in der WüsteShisha :D Me in arabic dress :D

Fazit: Dubai hat etwas und zwar eine ganze Menge. Glanz, Glamour, Chic und den ständigen Drang noch einen oben drauf zu setzen. Das ist Dubai und genau so sollte es erlebt werden. Dennoch könnte ich mir beim besten Willen niemals vorstellen hier zu leben. Ich freue mich auf mein chaotisches, geliebtes Berlin. :-)

Bis in ein paar Tagen!

Anne

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.

Sonntag, 31.05.2015

Warum wollte ich diese Reise so unbedingt?

Ich weiß noch, als die Reise in Planung war, wie mir manche gesagt haben, dass es Zeitverschwendung wäre, man kann ja auch noch später reisen, ich solle lieber erstmal studieren und mir was aufbauen und warten, bis ich etwas Festes habe. Viele reden immer davon zu verreisen und die Welt zu sehen - doch das bleibt meistens nur bei leeren Worten. Letztendlich ergreifen nur wenige die Initiative und machen es auch. Im Gegenteil auf meiner Reise habe ich viele getroffen, die genau das bereut haben und sich immer wieder fragen, wieso sie es nicht damals gemacht haben, als sie jung waren. Später ist man dann nämlich wieder an seine Arbeit gebunden. Aber ich will ehrlich sein: Ich wusste außerdem auch nicht im geringsten was ich studieren sollte. Woher auch? Informationen gibt es zwar an jeder Ecke, Studiengänge gibt es unzählige, aber woher weiß man, was man will und vor allem dass es die richtige Entscheidung ist? Ich fühlte mich überrollt und hilflos zugleich. Ich stelle fest: Leider fühle ich in der Hinsicht immer noch dasselbe. Meine Orientierungs- und teilweise auch Motivationslosigkeit lassen mich durchs Leben schwanken. Ich bin mir noch nicht im Klaren, wie alles weiter gehen wird... Ich beneide die Menschen, die schon immer ein klares Ziel vor Augen hatten, was sie später mal werden wollen. Ich werde also Dinge ausprobieren... Vielleicht etwas in die Richtung Tourimus - und Eventmanagement? Oder doch eher in die soziale Richtung? Naja mal sehen. Einige von euch hätten sich gewünscht, dass ich nach meinem Abitur gleich anfange zu studieren. So oder so hätte ich aber auch nicht den Willen und die Kraft gehabt, direkt weiterzumachen. Für mich stand schon lange fest, "Ich will nach Australien!" :-) Ich wollte Erfahrungen für das Leben sammeln, ich wollte selbstbewusster und stärker werden, ich wollte mich der Herausforderung stellen in einem fremden Land alleine zurechtzukommen samt aller Probleme die auf einen zukommen. Ich wollte raus aus dem Alltag, Zeit für mich und etwas neues erleben.

Warum ausgerechnet Australien?

Eine Frage, die mir schon oft gestellt wurde, wo ich jedoch oft das Gefühl hatte, sie nur oberflächlich beantwortet zu haben... Zum einen wollte ich mein Schulenglisch weiter ausbauen. In der heutigen Zeit ist gutes Englisch überall Vorraussetzung. Ich wollte also immer in einem englischsprachigem Land leben und auch arbeiten. Mit dem Work and Travel Visa ist das in Australien sehr gut möglich. Australien ist außerdem natürlich nicht irgendein Land, es ist Down Under - am anderen Ende der Welt. Ich möchte ehrlich sein, ich wollte mit meiner Auszeit auch Abstand von zu Hause und Zeit für mich alleine haben. Australien ist groß - Kat und ich haben 3150 km "nur" von Sydney nach Cairns hingelegt und trotzdem sind wir noch im selben Land und trotzdem haben wir nur einen winzig kleinen Teil gesehen. In Australien kann man viel sehen. Von den Metropolen Sydney und Melbourne über die Traumstrände an der Ostküste, den tropischen Norden und die Wüste im Landesinneren bishin zu den Bergen im Süden. Auch die Kultur der Ureinwohner, sowie die vielen verschiedenen Tiere in freier Natur, haben mich neugierig gemacht. Australien ist umgeben vom Meer, mit einer der Hauptgründe, warum ich dieses Land gewählt habe, denn wenn ich am Meer bin, dann geht es mir einfach immer gut :-) Auch der Gedanke Weihnachten und Silvester am Strand und im Warmen zu verbringen und einmal den deutschen Winter ausfallen zu lassen, klang sehr verlockend für mich.

Was kann ich abschließend über Australien sagen?

•Australien ist ein riesengroßes Land mit atemberaubender Landschaft, viel unberührter Natur und tollem Wildlife

•ein Land der großen Distanzen: Städte liegen oftmals mehrere hundert Kilometer entfernt.

•ein Land der Gegensätze: vom Dschungel bis zur Wüste ist hier alles dabei.

•"No worries, mate!", was so viel bedeutet wie "Keine Sorgen Kumpel", das ist der wohl beliebteste Satz der Australier und spiegelt ziemlich gut dessen Lifestyle wieder. Es sind einfach die Menschen, die sich nicht so sehr vom Alltag stressen lassen wie die Deutschen.

•Das Känguru ist deshalb das Wahrzeichen von Australien, weil es nicht zurück gehen kann, sondern nur vorwärts. Die Australier richten ihren Blick immer nach vorne und blicken nicht zurück.

•Die Aborigines sind nicht gut genug in die Gesellschaft integriert.

•Hier leben viele einzigartige, flauschige Tiere.

•Australiens Kakadus sind die Tauben Europas.

•Habe unzählige Kängurus und Wallabys gesehen, davon waren ca. 50% tot.

•Quallenplage im Sommer: Strände werden mit Netzen geschützt.

•Krokodile im Norden sind eine echte Bedrohung, insbesondere nach den Überschwemmungen des Regens, die crocs wandern dann durchaus in entlegene Gewässer und warten nur darauf, dass ihnen jemand zu Nahe kommt.

•Australier lieben BBQs, Surfen, Fischen, Cricket und natürlich Bier trinken!

•Es gibt keine 1 und 2 Cent Stücke, die Preise werden einfach gerundet. Die 2 Dollar Stücke sind übrigens die kleinsten Münzen und die 50 Cent Stücke die größten, die sprengen manchmal echt das Portemonnaie.

•Self- Checkout beim Supermarkt, man scannt seine Produkte selbst und bezahlt anschließend den Automaten. Ziemlich gut gemacht, schmuggeln kann man da auch nicht, sonst ruft der Automat: "unexpected item in bagging area" :D

•Preise im Supermarkt: Käse $6, 1 kg Bananen $5, Flasche Wasser $2, eine einfache Supermarktmahlzeit kostet dann schnell mal $5 bis $10 (Im Vergleich zu Asien zahlt man dort nur ein Zehntel der genannten Preise)

•Das Essen ist hier englisch/amerikanisch geprägt, es ist oft sehr fetthaltig und wenn man hier nicht aufpasst, dann wird man sehr schnell zum Wanderpokal.

•Obwohl ich hier auf einem heißen Kontinent sein soll, habe ich auch ganz schön oft gefroren. Aber wenn es warm war und die Sonne schien, dann brannte sie sich unerbittlich in die Haut, das Ozonloch ist doch spürbar...

•Man reist nicht nur ständig durch verschiedene Zeitzonen, sondern auch andere Klimazonen.

•Australier kommen in Flip Flops auf die Welt und ziehen sie nie wieder aus. Aborigines laufen barfuß.

•Linksverkehr

•Australier fahren grundsätzlich nur mit dem Auto, ob ins Outback oder zum Strand, überall kann man überfahren werden.

•Aussie Salute. Die Buschfliege. man kann sie verscheuchen so sehr man will, sie kommt zurück und meistens bringt sie auch noch Freunde mit. Vor allem im Outback sind sie wirklich nervtötend, aber sie sind absolut ungefährlich. Im Gegensatz zu den Mücken im tropischen Norden, die nicht nur nervig sind, sondern auch potenzielle Krankheitsüberträger.

•Ein Internetentwicklungsland: Von wenigen Ausnahmen abgesehen, herrscht landesweit schlechter Zugang zum Internet. Verbindungen sind sehr langsam und sehr teuer.

•Um 17 Uhr ist grundsätzlich Feierabend! Bis auf die Metropolenstädte macht es keinen Unterschied, von welchem Dorf oder welcher Stadt wir reden. Am Nachmittag ist Australien wie ausgestorben.

•Egal wo man ist, die Australier haben immer Zeit für ein Gespräch und wollen wissen wie man ihr Australien findet, wo man schon war und wie es weitergeht.

•Die meisten Australier sind sehr hilfsbereit, dennoch gibt es auch unter den Australiern Menschen, denen man lieber nicht begegnet wäre.

Ob ich nochmal hierher fliegen würde?

Natürlich! Was für eine Frage... ;D Es gibt erstmal noch viele andere Reiseziele, die ich gern besuchen möchte. Aber wenn es sich doch bald ergeben sollte, dann würde ich gerne nochmal den einsamen Westen erkunden. Aber das hat noch Zeit, jetzt muss ich erstmal gucken, was ich mein Leben lang wirklich tun will. Ich freue mich sehr auf mein zu Hause, allerdings habe ich auch ein wenig Sorge: Das Fernweh scheint mich schon jetzt zu verfolgen. Kaum naht meine Reise dem Ende, schmiede ich neue Pläne (das habe ich während der Reise aber auch schon gemacht). Ich träume von Ägypten, Südafrika, Kenia, Kuba, Kanada und und und ... Doch nun erstmal aufwachen, erstmal was tun. Erstmal arbeiten, studieren, sich dem Ernst des Lebens stellen. Los jetzt.

Was habe ich am meisten vermisst?

• Segeln!! Pia, versprich mir wir drehen eine schöne Runde, wenn guter Wind ist ja? ;-)

• Gitarre spielen

• ein gutes Bett und ruhigen Schlaf

• eine gute Waschmaschine

• ein entspannendes Bad :-)

• gutes Essen, hier eine kleine Liste:

         • Brötchen, am liebsten Sesam und Mohnbrötchen, Croissants

         • Bauernbrot, also dieses schöne Roggenmischbrot! Oder Körnerbrot!!

          • Frühstücksei mit Gemüsesalz

          • Joghurt mit der Ecke :-)

          • Brezeln mit gesalzener Butter

          • Baguette mit Lachs und Meerrettich!

          • Omis Erdbeertorte

        • Mamis Buletten und sämtliche andere Gerichte von ihr zubereitet

         • Steak, Hühnchen, Salate

        • Bananen, Kiwis, Erdbeeren, Avocado, Tomaten, Mozerella, Kohlrabi, Gurke!

         • Kinderschoookii, hihi :-)

        • ja, der schafft es tatsächlich auch auf meine Liste: Döner :D

Also wenn ich zu Hause bin möchte ich bitte verwöhnt werden, hihi :D Achja, ich hätte auch richtig Lust auf Grillen! :-)

Hier kommt noch meine persönliche Favoritenliste Australiens:

- Whitsundays und Airlie Beach

- Great Ocean Road

- Melbourne

- Dundee Beach

- Lake Mc Kenzie

- Schnorcheln am Great Barrier Reef

- der fantastische Sternenhimmel im Outback

Den letzten Tag am anderen Ende der Welt verbringe ich in Sydney, in der Stadt, wo vor knapp einem Jahr mein Abenteuer losging. Damals erschien mir die Stadt so unfassbar groß und ich hatte plötzlich Angst und fragte mich, ob ich all das schaffen würde, was ich mir so vorgenommen hatte. Heute kann ich darüber nur noch lächeln. :-) Kat und ich verbringen die meiste Zeit in Watson Bay und laufen exakt die selbe Runde, wie damals, als wir uns kennengelernt hatten. Wir schießen auch exakt dasselbe Foto auf den Steinen mit der Slyline von Sydney im Hintergrund. Wer sind wir? Sind wir dieselben Personen wie vorher? Abends schauen wir uns noch die Lichtershow, "vivid" im Hafen an, welche wirklich sehr schön anzusehen war. Ganz zufällig treffen wir auch noch unsere Lieblingsband aus Melbourne, die sind wohl extra für mich nach Syndey gekommen. :D Schöner und schwerer hätte man mir den Abschied von Australien nicht machen können.

Vor fast elf MonatenHeute

Kat und ich :-)

Zehneinhalb unvergessliche und erlebnisreiche Monate sind vorbei und wir sitzen am Flughafen, Kat wartet auf ihren Flieger zum Uluru und ich? Ich warte auf meinen Flieger nach Dubai...Es ist komisch, zu wissen dass man dieses Land, wo man ja doch eine lange Zeit gelebt hat, auf einmal verlassen soll...

Nunja, was soll ich sagen? Ich kann es gar nicht glauben, dass ich mir meinen Traum wirklich erfüllt habe und so etwas erleben durfte. Auch wenn es nicht immer leicht ist und die Reise oft auch nicht so gelaufen ist wie geplant - vieles ist schief gegangen, Dinge haben sich manchmal spontan verändert und man hat ständig mit Geldnöten zu kämpfen. Viele stellen sich vor man fliegt einfach los, man ist in einem fremden Land, man schaut sich alles an, macht Party, liegt am Strand, genießt die Sonne und lernt neue Leute kennen. Klar, das gehört natürlich auch mal dazu, aber oft werden die ganzen Strapazen vergessen. Strapazen wie die ewige Jobsuche, man muss immer gucken wo man die nächste Nacht verbringt, man verzichtet auf teures Essen, um zu sparen und ernährt sich deswegen teilweise nur von Nudeln oder Toast, man hat manchmal mehrere Tage keine Dusche und man verzichtet generell auf diesen ganzen Schnick Schnack Luxus. Wie geht man vor, wenn einem plötzlich unerwartet $300 vom Konto abgebucht werden? Oder was bei Kat passiert ist: Wie macht man das beste aus einer Situation, wenn man plötzlich auf einem Auge nicht mehr sehen kann? Trotz allem ist es die Reise und die Erfahrung mehr als wert. Diese Reise ist besser als jeder Luxusurlaub. Ich habe hier viele liebe Menschen kennengelernt und einen ganz besonderen Menschen: Meine Katha :-) Es ist wirklich viel viel schöner seine Erlebnisse mit jemandem zu teilen, auch wenn man sich dafür manchmal sehr auf den anderen einstellen muss. Meine liebe Kat, ich hoffe unsere Freundschaft bleibt noch ewig erhalten, ich freue mich schon, wenn du mich in Berlin besuchen kommst und wir unsere nächste gemeinsame Reise planen! ;-)

Australien, Thailand, Neuseeland, Fiji und jetzt auch noch Dubai - Hui! Ich bin wahrlich rumgekommen in den letzten Monaten, ich habe viel gesehen und Dinge erlebt, die ich niemals erwartet hätte, es war ein wunderschönes Jahr und ich bin so froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Damit will ich jedem der Träume hat auch zeigen, dass man es immer schaffen kann ihn zu leben, der Wille ist es der zählt.

"It is not how much we have, but how much we enjoy, that makes happiness" - Charles Spurgeon

Meine Reise ist zwar noch nicht ganz zu Ende, mir stehen noch zwei Wochen Dubai bevor, dennoch kann ich jetzt schon sagen, dass ich in dieser Zeit Erfahrungen für mein Leben gelernt habe und damit meine ich keine Gedichtinterpretation oder eine Logarithmusfunktion! Diese Reise ist die beste Zeit meines Lebens... Noch nie habe ich mich so frei gefühlt, ich habe mich in vielen Dingen besser kennengelernt und ich weiß wie ich niemals sein will.

Jetzt aber freue ich mich sehr auf mein zu Hause, auf meine Familie, auf meine Freunde und auf meinen Freund. :-) Ich freue mich auf mein eigenes Bett, und darauf zu sehen, was ich alles aus dieser Zeit mitgenommen habe.

Am 14.06. geht mein Flieger von Dubai nach Frankfurt! :-)

Ich möchte allen danken, die weiterhin Interesse an mir gezeigt haben, auch wenn ich am anderen Ende der Welt war; die stets an mich geglaubt haben und mich immerzu motiviert haben. Auch möchte ich meinem Papi ganz besonders danken, der mir Geld für die Einreise geliehen hat und zum Schluss, als es mit einem Job in Melbourne einfach nicht klappen wollte und es doch etwas knapp wurde. Aber ich halte mein Wort, du bekommst alles wieder! Denn mein Jahr im Ausland läuft ganz allein auf meinen Mist! ;-)

Vielen Dank an alle fleißigen Blogleser! Mit aktuell 4580 Besuchen meines Blogs, muss ich sagen, freue ich mich sehr, dass wir so viele interessierte Leser hatten. Und einen besonderen Dank geht an meine fließigen Kommentierer, an meinen lieben Opi und an Dieter. :-)

Überraschend war für mich auch, als mich mehrere über das Kontaktformular meines Blogs angeschrieben haben. So habe ich zum Beispiel wieder Kontakt zu einer lieben Kindergartenfreundin gewonnen. :-)

Ich hoffe ich konnte meine Eindrücke gut mit euch teilen und euch ein Gefühl von dem vermitteln, was ich erlebt habe. :-)

Goodbye Australia, my home away from home, hope to see you again one day.

Anne

PS: Natürlich folgt noch ein kleines Update aus Dubai ;-)

Bula! It's Fiji time!

Donnerstag, 28.05.2015

Die Ankunft am Flughafen in Nadi auf der Hauptinsel war herzlich und fröhlich, Männer standen in Blumenhemden und mit Gitarren und Ukulelen im Ankuftsbereich und empfingen uns mit einem traditionellen Song.

Wir mussten zwar knappe drei Stunden auf unseren Pickup warten, dafür war aber unser Hostel, das Wailoaloa Beach Resort, ein Volltreffer. Die Mitarbeiter waren super freundlich, auf unseren Betten im Vierer Zimmer warteten frische Blumen auf uns und sogar ein leckeres Frühstück war inklusive und zwar nicht nur Kaffee und Brot wie in Thailand, nein jeden morgen gab es frisches Obst, Rührei oder Pfannkuchen oder oder oder... :-) Das ganze für geschlagene $10! Genial oder genial? (Nur mal zum Vergleich: In Neuseeland mussten wir beispielsweise für ein kleines 16er Mehrbettzimmer $26 die Nacht bezahlen.) Unser Urlaub konnte also endlich losgehen.

Gleich am nächsten Tag erkundeten wir den Strand Wailoaloa, aber ich muss euch leider enttäuschen. Der Strand war komplett vermüllt und auch das Wasser war so braun, dass es wirklich kein Wunder ist, dass sich dort niemand zum Baden aufhält. Aber dafür hatten wir in unserem Resort einen sauberen und großen Pool umringt von Palmen. Also entspannten wir die nächsten Tage eben dort ein wenig. Einfach nur mal wieder ein bisschen relaxen, gammeln und die Sonne genießen, fällt gar nicht so leicht nach den zwei Wochen Aktion in Neuseeland. Zwischendurch erkundeten wir noch ein wenig Naditown. Wir schlenderten durch die Straßen, es gab viele billige Touristenshops und Märkte. Ein bisschen erinnert es uns auch an Thailand, denn an fast jeder Straßenecke wird man angequatscht, um irgendwas zu kaufen... Außerdem waren wir noch im Kino für sechs Fijidollar. Wisst ihr wie viel das ist? 2,50€!

Fidschi besteht aus insgesamt 332 Inseln, davon sind 110 bewohnbar. Somit sollte es eine große Auswahl an Zielen geben, die auch für uns Backpacker bereisbar sind und sich nicht in Privatbesitz eines Milliardärs befinden. Typisch für Backpacker sind die Yasawa-Inseln oder die Manamucas, eine Inselgruppe nordwestlich der Hauptinsel. Der günstigste Weg, um zu den Inseln zu kommen ist mit dem Bula Pass. Für die Inseln mussten wir dann ein Resort inklusive Essensplan buchen, denn das Resort ist meistens das einzige Gebäude auf der Insel. Das ist aber ziemlich teuer, deshalb entschieden wir uns, nur fünf Tage Island hopping zu machen und die haben wir dann auch sehr genossen. :-)

Unser erster Aufenthalt war auf der Waya Lailai Insel, liebevoll wurden wir mit dem Bulasong begrüßt. Die Insel und deren Bewohner gefielen uns auf Anhieb. Eine Familie leitete dort das Resort und so wurden wir auch die ganze Zeit behandelt, wie ein Teil der Familie. Mit ungefähr zehn weiteren Backpackern waren wir wirklich eine nette Runde, abends wurde dann gemeinsam gegessen, gelacht und getanzt bis zum umfallen. :-)

Auf der zweiten Insel wurden wir nicht halb so toll empfangen, aber auch die Insel selber gefiel uns nicht wirklich. Das tollste an der Insel war der Blick auf den nicht vorhandenen Strand. Mit zwei weiteren Deutschen, waren wir zu viert auf dieser einsamen Insel. Das lustige aber war, dass wir zwei Mädchen kennengelernt hatten, die vor einiger Zeit im selben Outbackpub wie wir gearbeitet hatten. Ja, in Injune! Ist das zu fassen? Tja, die Welt ist manchmal doch sehr klein. Die Mädels fragten mich, ob ich die "große Blonde" sei... Da musste ich grinsen. Na klar! :D Kat und ich hatten offensichtlich bei unseren Kunden Eindruck hinterlassen, denn es wurde öfters über uns erzählt. Wir packten alte Geschichten aus, unterhielten uns über unsere Lieblingskunden und über die, die naja etwas anstrengender waren und so verbrachten wir einen sehr netten und unterhaltsamen Abend.

Am nördlichsten Punkt der Hoppingtour auf Taweva wurden wir abermals mit dem traditionellen Bulasong empfangen. Dort verbrachten wir zwei wunderschöne letzte Tage, wir genossen die Sonne, das blaue Wasser und die fröhlichen Leute in unserer Umgebung. Ein letztes Mal waren wir dort schnorcheln und es war wieder ein toller Spot, große blaue Seesterne, riesige Muscheln und viele kleine Nemofischis haben wir dort gesehen.  

Die letzten zwei Tage verbringen wir jetzt wieder in Nadi und dann ist unsere Zeit in Fiji auch schon wieder vorbei. Ich freue mich riesig auf Australien, es geht zurück in die Stadt, wo meine Reise angefangen hat, Sydney. Aber die Leute, die Mentalität und vor allem Fiji time werden mir echt fehlen.

Liebste Grüße, auch von Kat,

eure Anne

Ps: Ich habe mir tatsächlich eine Miniukulele angeschafft und Kat hat sich eine Bongo geholt. Gemeinsam werden wir die musikalische Welt erobern ;D 

Der erste Sonnenaufgang der Welt...

Montag, 18.05.2015

Als östlichste Stadt der Welt ist Gisborne jeden Morgen die erste Stadt, die den Sonnenaufgang erlebt. Wir waren an einem wunderschönen, einsamen Strand, der Himmel wurde immer heller, aber die Sicht für einen perfekten Sonnenaufgang wurde leider von Wolken versperrt. Ein wenig später kämpfte sich die Sonne dann aber doch durch die Wolken und wir genossen die ersten warmen Sonnenstrahlen der Welt für diesen Tag. :-)

Sonnenaufgang in Gisborne

Unsere Reise ging weiter nach Rotorua, dieser Ort liegt im Zentrum der aktivsten thermalen Region des Pazifiks. Dort angekommen empfing uns ein unglaublich ekliger Gestank, in der ganzen Stadt riecht es abartig nach faulen Eiern! Im Zentrum gibt es einen Stadtpark, dort kann man Hotpools und Mudpools bewundern, die einzelnen Bereiche sind abgesperrt, wo Wasser vor sich hinkocht, Schlammpfützen umherspucken und blubbern und dabei jedesmal schwefelartiger Dampf austritt. Beim besten Willen kann ich nicht verstehen, wie die Leute hier gleich nebenan freiwillig wohnen, aber wahrscheinlich gewöhnt sich die Nase daran. In Rotorua treffen wir Murphy, ein Freund von Nico und Elias. Zu fünft verbringen wir wirklich einen sehr sehr lustigen und auch sehr langen Abend.

Am nächsten Morgen haben wir deswegen dann leider den spuckenden Geysier verpasst, weil wir es einfach nicht aus dem Bett geschafft haben. :D Dafür haben wir uns den berühmten Wai-o-Tapu Thermalpark angeschaut. Viele heiße blubbernde Pools in verschiedenen Farben und ein Geysier, der eine etwa 15 Meter hohe Wasserfontäne auspustet.

Anschließend geht es auf Muschelsuche am Mount Maunganui Beach, ein Ort zum träumen schön, wenn ihr mich fragt. Bei Sonnenschein und angenehmen 20 Grad spazieren wir um den Mount herum und dann mussten wir uns von Murphy auch schon wieder verabschieden, denn unsere Reise ging weiter nach Matamata.

 

Dort kamen wir für die nächsten paar Tage billig bei einem Freund von Nico und Elias in einer Studentenwohnung unter, die Bude war voll mit Indern, wir verstanden uns alle ganz gut und beschlossen deshalb zusammen einen kleinen Ausflug zu den Wairere Falls zu machen. Da wir schon ziemlich spät dran waren, haben wir es leider nur bis zur untersten Plattform geschafft. Man war das ein steiler und steiniger Weg! Der Rückweg wurde dann zum Abenteuer, denn es wurde schneller dunkel als erwartet, ohje und das wo ich doch ohnehin schon begabt für das Stolpern bin... Aber das hat uns alle nur noch mehr zusammen geschweißt und Elias war so lieb und hat mir den Weg geleuchtet. :-)

Da es am nächsten Tag regnete, entschieden wir uns einen Ausflug in die Glowworm Cave in Wormiton zu machen. Wir wurden durch eine riesige Tropfsteinhöhle geführt, bis es schließlich immer dunkler und geheimnisvoller wurde...überall leuchteten kleine Lichter, tausende, ja unzählige Glühwürmchen waren da. Die Fahrt in einem Schlauchboot in dieser unterirdischen Höhle unter tausenden Glühwürmchen war einfach unbeschreiblich schön und ein besonderes Erlebnis für mich.

Glühwürmchen

Am nächsten Tag schien wieder die Sonne, perfekt um einen Tag in Hobbiton zu verbringen. Wem das nichts sagt: Das ist die Originalkulisse vom Film "Der Hobbit"! Wem das auch nichts sagt, Google kann bestimmt nachhelfen. ;-) Wir sind mit ungefähr zwanzig Leuten mit dem Bus zum Drehort gefahren und sofort war man in einer anderen Welt. Die komplette Außenkulisse von Hobbiton, samt Häusern, Straßen und Gärten ist erhalten geblieben und man wartet jeden Moment darauf, dass man einem Hobbit begegnet. :-) Zum Abschluss saßen wir gemütlich im Green Dragon und genossen die letzten Momente in dieser anderen Welt.

Zur Info: Der liebe Herr im grünen T-shirt ist Elias und der Herr mit stolzem langen Bart ist Nico :P (Aber keine Angst, normalerweise trägt er keinen so langen Bart, er will ihn nur seiner Oma zeigen und am Flughafen möchte er wahnsinnig gerne kontrolliert werden ;D )

An unserem vorletzten Tag machen wir einen Ausflug zur Cathedral cave, ein Drehort von Narnia, aber auch so ein wunderschöner und einsamer Ort.

Cathedral Cave

Am letzten Tag ging es nach Auckland, wo bereits unser nächster Flieger wartete. Wir schauten uns die Stadt by night an, liefen zum Skytower und zum Hafen, bis uns Elias und Nico dann um vier Uhr am Flughafen absetzten...

Kaum zu glauben, dass unser Abenteuer in Neuseeland schon wieder vorbei sein soll, sind wir nicht gestern erst angekommen? Ja, die Zeit fängt an zu rennen, es soll keinen Monat mehr dauern, bis ich wieder zu Hause bin... Irgendwie ist das ein merkwürdiges und erschreckendes Gefühl, aber auch schön, denn ich vermisse meinen Freund, meine Familie und Freunde. :-)

Der Abschied fällt schwerer als gedacht, nicht nur, weil ich Neuseeland in mein Herz geschlossen habe, sondern auch weil ich zwei äußerst sympathische und liebe Freunde dazu gewonnen habe. Aber eins steht fest, wir haben uns nicht zum letzten Mal gesehen. ;-)

Next stop: Fiji :D

Bis bald, eure Anne

 

Neuseeland

Donnerstag, 07.05.2015

Hallo ihr Lieben,

Zeit für ein kleines Update:

Unsere letzten zwei Wochen in Australien verliefen zwar sehr erfolglos, was unsere Jobsuche betrifft, aber weil es für uns die letzte Zeit in diesem Land war, dachten wir, wir versuchen diese Zeit jetzt einfach noch zu genießen. :-)

Am 25.04. war ein besonderer Gedenktag in Australien, denn exakt vor 100 Jahren sind australische und neuseeländische Soldaten im Zuge des ersten Weltkrieges nach Gallipoli gefahren und dort umgekommen. Der sogenannte ANZAC Day erinnert an die gefallenen Soldaten. ANZAC steht für "Australian and New Zealand Army Corps" und bezeichnet die Truppen, die in den Kriegen Australien und Neuseeland vertreten haben. In Melbourne gab es eine militärische Parade zum Denkmal, es folgten Märsche durch die Stadt und Reden. Alles in allem war es beeindruckend, wie viele Menschen an diesem Tag dabei waren und was für ein unglaubliches Nationalgefühl herrschte. Abschließend sagen wir dazu: "Lest we forget"

Anzac dayAnzac day Anzac day Anzac day

Ansonsten haben wir uns noch das größte Casino der Südhalbkugel angeschaut, wo wir jedoch schnell feststellten, dass das ganze eine Nummer zu hoch für uns war.

Und an unserem letzten Tag in Melbourne schauten wir uns ein Footballspiel im Melbourne Cricket Ground Stadion an, mit ca. 100.000 Sitzplätzen ist es eins der größten Stadien der Welt. Richmond Tigers versus Geelong Cats. Die Katzen haben am Ende gewonnen. Beim Football wird hier mit Schüssen zwischen die Pfosten gepunktet. Der Ballbesitz ist dann zu jeder Zeit umstritten, außer wenn ein Freistoß gegeben wurde. Manchmal war es uns doch ein bisschen viel Gerammel, aber die Stimmung war dafür wirklich großartig. Unseren letzten Abend in Melbourne lassen wir in der Bourke Street ausklingen, wo wir ein letztes Mal den Straßenmusikern lauschen...

Melbourne Cricket Ground Melbourne Cricket Ground

Ein ausführliches Fazit über mein Jahr in Australien erwartet euch in circa drei Wochen ;-)

Jetzt aber erstmal auf zum nächsten Abenteuer, hier sind wir also: Neuseeland, die Heimat von Mittelerde.

Nico, ein Freund von Kat und sein Reisepartner Elias holen uns mit ihrem Auto vom Flughafen ab, man ist das ein Luxus! :D Gemeinsam verbringen wir die erste Nacht in der Hauptstadt Neuseelands, Wellington. Nico und Elias sind zwei sehr sympathische Kerle und sofort wusste ich, dass unser bevorstehender Roadtrip einfach nur ein grandioses Abenteuer werden würde. Und es ist definitiv mehr als nur ein grandioses Abenteuer! :-)

Was haben wir bisher gemacht?

Nachdem wir uns ein bisschen in Wellington umgesehen hatten, schauten wir uns in der Umgebung noch einige Herr der Ringe Drehorte an, wie zum Beispiel das Tal der Toten und Bruchtal. Dort campten wir, je nachdem wer wo schlafen will, schlafen zwei im Auto und zwei im Zelt. Diese Nächte sind sicherlich nicht ganz so bequem wie im Hostel, aber es sind genau diese Nächte, die unseren Roadtrip einfach unvergesslich machen. :-)

Tal der TotenTal der TotenTal der Toten Tal der Toten

Von unserem Campingplatz aus machten wir uns am nächsten Morgen auf in Richtung Lake Taupo und zu den Huka Falls. Wir fuhren durch Berg und Tal und ich fange an zu schwärmen, denn es stimmt was alle sagen: Neuseeland hat so viel unberührte Natur und einfach eine atemberaubende Landschaft.

Zwischendurch gab es eine kleine Stärkung, eine Empfehlung von Nico und Elias: Das beste Fish and Chips aus ganz Neuseeland, einfach super lecker! :-)

Endlich angekommen, genossen wir eine herrliche Sicht auf den klaren, türkisgrünen See.

Lake TaupoLake Taupo Lake Taupo Lake Taupo

Der Weg zu den Huka Falls führt anfangs zu einer Brücke, zu den "Hot Pools" und ab dort immer am Waikato River, dem längsten Fluss in Neuseeland, entlang. Mal ist man ihm ganz nah und mal kann man ihn vom Berg aus beobachten, da der Weg ständig hinauf und hinab führt. Nach nichtmal einer Stunde konnten wir die Huka Falls dann nicht nur hören, sondern auch sehen. Ein normalerweise 100 Meter breiter Fluss wird hier durch eine 15 Meter breite Felspassage gepresst (220.000 l/s), in einer Minute wären dann drei Olympiabecken gefüllt!

Der Zwischenstopp in Taupo war für Kat und mich auch als ein kleiner Adrenalinkick gedacht :D Wir haben einen Cliffhanger Swing gemacht, das ist so ähnlich wie Bungee jumpen, nur hängt man nicht an seinen Füßen und hüpft am Ende auf und ab, sondern man sitzt in seinen Gurten und schwingt am Ende hin und her. :-) Als der Sicherheitscheck erledigt war und ich in meinen Gurten saß, wurde das Gittertor geöffnet und man schwenkte mich über den Abgrund. Anschließend sollte ich mal rüber zur Kamera winken, völlig verwirrt hatte ich gerade die Kamera entdeckt und streckte meine Hand zum Winken aus, da fing ich auch schon zu kreischen an. :D Das war im Endeffekt eher zur Ablenkung gedacht, damit ich nicht mitbekomme, wie die Sicherung gelöst wird. Ich war diejenige von uns beiden, die geschrien hat... Aber schließlich muss man seine Freude doch auch zum Ausdruck bringen, oder? War jedenfalls voll cool! Hehe :D

Ich beim Swing :D

Wie alles weitergeht, erfahrt ihr schon sehr bald... ;-)

Liebste Grüße vom anderen Ende der Welt,

eure Anne

Cheers :)

Melbourne - the place to be

Samstag, 18.04.2015

G'day ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet schöne Osterferien!

Heute sind es schon wieder zweieinhalb Wochen, die ich in Melbourne bin und ich glaube, mein Blog sollte mal wieder ein wenig gefüttert werden. ;-)

Melbourne, meine absolute Lieblingsstadt von Australien, diese Stadt hat schon von der ersten Sekunde an mein Herz erobert.

Einen richtigen Überblick über die Stadt bekommt man vom Eureka Skydeck, dort sind wir in weniger als vierzig Sekunden im schnellsten Aufzug der Südhalbkugel in den 88. Stock geglitten. Auf 300 Metern Höhe hat man wirklich einen faszinierenden Ausblick auf Melbourne.

Blick auf Melbourne vom Eureka

Melbourne ist gelassen, international, schick und hat einfach ein besonderes Flair. Die Menschen sind offen und freundlich und Gegensätze funktionieren hier problemlos.

Immer wieder gibt es etwas neues zu entdecken, in Seitenstraßen findet man tolle Cafés und grandiose Streetart. 

Streetart Luna Park

Melbourne's Innenstadt ist überschaubar, voller schöner Gebäude und an fast jeder Ecke stehen Straßenmusiker und die meisten von ihnen spielen überraschend gut! 

Oder man lässt einfach mal das Stadtleben hinter sich und fährt an den Strand in St. Kilda. 

Einen Sonnenuntergang am Meer beobachten oder Pinguinen dabei zu sehen wie sie aus dem Wasser ans Ufer watscheln um dann wieder ins Wasser zu springen :-)

Pinguin :-)

Auch Brighton Beach, etwas außerhalb von Melbourne, hat uns sehr gefallen. Der Ort ist bekannt für seine beach boxes, knallbunte Strandhütten.

Beach boxes

Kat und ich wohnen zur Zeit in einer WG, zusammen mit einem Amerikaner und einer Australierin in einem großen Haus in St. Kilda. Und wenn wir schon mal sesshaft sind, nutzen wir die Gelegenheit, um regelmäßig Sport zu machen, damit wir nicht als zwei riesige Wanderpokale nach Hause kommen. Denn was verliert man als erstes in Australien? Die Kondition. Ja, ich weiß, auch ich hab ganz schön Bäckchen bekommen und der Sport kam ein wenig zu kurz während meiner Reise... Aber wer geht schon gerne bei 30 Grad joggen?

Anyway, unser Plan sah ursprünglich mal so aus: Den letzten Monat, den wir in Australien verbringen, wollten wir nochmal arbeiten, um unser Abenteuer vor der Heimreise noch einmal so richtig genießen zu können. Für die, die es noch nicht wissen: Anfang Mai geht es für uns nach Neuseeland! Ursprünglich wollten wir uns nochmal mit Farmarbeit probieren, denn das Wetter ist dafür jetzt optimal: spätsommerliche bis angenehme warme Herbsttemperaturen. 

Da leider das Unglück mit Kat's Auge dazwischen gekommen ist und Kat für weitere regelmäßige Untersuchungen in der Stadt bleiben muss, hieß es wieder einmal umplanen und das Beste draus machen. Dann finden wir eben einen Job in der Stadt! Leichter gesagt, als getan.

Zum Thema Jobsuche in der Stadt:

Es war hart, sehr hart, vor allem im Bereich Gastronomie. Wir sind die ganze Stadt abgelaufen (in Australien läuft man einfach in sämtliche Cafés und Restaurants und gibt seinen Lebenslauf ab, in der Hoffnung, dass sie sich bei einem melden), haben sämtliche Internetportale abgeklappert, fragen telefonisch nach und versuchen auf diesem Weg einen Job zu finden.

Die Resonanz aus dieser Zeit: Ich durfte einmal Probearbeiten in einer Bäckerei und in einem Restaurant.

Das Probearbeiten in der Bäckerei war alles andere als berauschend, denn wie sich am Ende herausstellte, lädt der Besitzer alle Backpacker ein, die einen Lebenslauf abgegeben haben und spart somit eine ganze Arbeitskraft. Für mich hat es dann leider nicht geklappt. 

Im Restaurant wollte man mich eigentlich einstellen, bis es dann auf einmal hieß, es sei im Moment nicht "busy" genug.

Um wenigstens die laufenden Kosten ein wenig zu decken, arbeite ich ab und zu mal für eine Charity und sammel Spenden ein. Ich stehe den ganzen Tag vor dem Supermarkt, lächel die Leute an (was sicherlich gequält aussehen muss) und am Ende des Tages verdiene ich ganze $40! (für einen ganzen Tag ist das ein Hugerlohn, aber gut, immerhin besser als nichts)

Das war unser Ostern... Jobsuche. Kat und ich waren uns einig: Lieber hätten wir nach Ostereiern gesucht, als nach Jobs! 

Kat's neues Lied geht so hier: 

"Ich geh mit meinem CV und mein CV mit mir. Dort oben leuchten die Jobs und unten heulen wir. Wir haben keinen Job, wir gehen nach Haus. Rabimmel Rabammel Rabumm Bumm Bumm!"

Und so euphorisch sehen arbeitslose Backpacker in Australien aus: 

Kurze Beschreibung der Bilder: Bild 1: Kat schützt sich auch im Zimmer vor der Sonne und trägt einen Hut, dabei startet sie ihre ersten Nähversuche... :D Bild 2: Kat föhnt sich an, weil ihr kalt ist, dabei futtert sie genüsslich noch einen Keks. Bild 3: Ich. Mit einem merkwürdigen Gesichtsausdruck. Bild 4: Ich föhne mir die Haare und krächze ein Lied von Whitney Housten. Kat im Hintergrund: Peace! :D

Wir geben die Hoffnung natürlich nicht auf und ich hoffe Kat hat schon bald ein besseres Lied für euch zusammengedichtet ;-) Aber drückt uns bitte die Daumen!

Cheers

The Red Centre

Dienstag, 31.03.2015

Alle die mich kennen, wissen, dass ich weder ein Frühaufsteher bin, noch dass ich auf lange Autofahrten stehe... Beides sollte sich auf meinem Weg ins rote Zentrum von Australien ändern. Aber wer fährt schon ins Outback, um zu schlafen? ;D

In Alice Springs angekommen erkundete ich erstmal ein wenig die Stadt, ziemlich klein und überschaubar würde ich sagen. Den besten Überblick bekommt man vom Anzac Hill, von dort hat man einen Blick auf die ganze Stadt und in die weite Wüstenlandschaft.

Alice Springs

In Alice Springs treffe ich Sebastian wieder, leider ohne Kat und ihren Vater, da sie nach wie vor für weitere Untersuchungen in Melbourne bleiben musste. 

Der einzige Vorteil dabei war, dass ich mit bei Sebastian im Hotel übernachten durfte, das habe ich wirklich mehr als nur genossen! Aber lieber hätte ich die beiden dabei gehabt...

In aller Frühe (5:30 Uhr) wurden wir von einem kleinem Reisebus abgeholt. Nicht umsonst ist es eine 3-Tagestour in das rote Zentrum, denn schon allein der Anfahrtsweg von Alice Springs mit knapp 450 km ist ewig weit - obwohl, 450 km bedeuten eigentlich nichts in Australien ;-)

Und schon waren wir auch am Watarrka (Kings Canyon) angelangt, der erste und gleichzeitig härteste Part der Tour. Jetzt hieß es erstmal Zähne zusammen beißen, denn der sofortige steile Anstieg ist echt ein Hammer! Und das auch noch bei 36 Grad (was aber definitiv zu den kalten Temperaturen im Outback gehört). Oben angekommen wurden wir dafür mit einer tollen Aussicht in das steile Tal und über die weite rote Wüstenlandschaft belohnt. Zwei Mädels mussten den Rückweg antreten, weil sie sich nicht gut fühlten, für uns dagegen ging es gemütlich weiter auf der nun ebeneren Fläche. Unser Tourguide achtete darauf, dass wir stets unser mitgeführtes Wasser tranken und tatsächlich schaffte es sogar auch ich drei einhalb Liter Wasser am Tag zu trinken. Ja! Ich und Wasser in Mengen! Ihr dürft mir auf die Schulter klopfen ;D Er erzählte uns auch etwas über interessante Landschaftsmerkmale sowie Pflanzen, die die Aborigines zum Beispiel als Pflaster verwendeten. Vor der letzten Eiszeit war das ganze Zentrum von Australien tropisch und einige Pflanzen konnten durch den Canyon überleben, da der Stein viel Wasser speichert. So gibt es mitten in der Wüste eine grüne Oase mit Wasserloch!

Kings Canyon Kings Canyon Kings Canyon

Nach diesem mehrstündigen Ausflug  hielten wir mitten im Nirgendwo, denn für unser Abendessen mussten wir erst noch Feuerholz sammeln gehen und zwar möglichst lange und dicke Hölzer und von bester Qualität - es soll ja auch ein wenig brennen. Ich schaffte es mal wieder, geschickt wie ich doch bin, nicht nur meine Hände und Beine schwarz einzureiben, sondern auch noch Holz in meine Beine rein zu rammen. Aua! 

Zum Glück fuhren wir dann auch schon in unser Lager - im Outback pur, einsam und verlassen, keine anderen Busse, keine Straßen, keine Sanitäranlagen, keine Toiletten und keine anderen Menschen, einfach nichts. Außer rotem Sand, ewig weitem Land und der Gruppe selbst.

Zum Abendessen gab es Reis mit Soße und Gemüse und köstliches selbst gemachtes Outbackbrot!

Dann kuschelten sich alle um die Feuerstelle rum in ihre Swags, die schnell aufgebaut waren. Ein "Swag" ist quasi ein vergrößerter Schlafsack mit einer integrierten Matratze. Hineingelegt wird der eigene Schlafsack und fertig ist das perfekte Outbackbett. :-) Zur eigenen Sicherheit zieht man noch eine dicke Linie um das eigene Bett, damit die Insekten in dieser Rille bleiben und dann hat man am besten noch einen "Dingo-fuck-off-stone" neben seinem Bett. Die Dingos kennt ihr ja schon von Fraser Island. Dort habe ich sie eigentlich als ganz harmlose Wesen kenngelernt, aber die sind wohl nicht immer so harmlos wie sie aussehen. Zum Abendessen kam schon ein Dingo ganz neugierig angeschlichen, aber das war und blieb der einzige, der sich näher an unser Lager rantraute. ;-)

Eine Nacht mitten in der Wildnis, ein wirklich tolles Erlebnis. Um alle zu beruhigen, nein, es gab weder Schlangen und Skorpione noch sonst irgendein fieses Krabbelwesen, was mich attackiert hat. Stattdessen gab es den allerschönsten Sternenhimmel der Welt. Nirgendwo ist der Himmel so traumhaft - unzählige, leuchtende und funkelnde Sterne und der Himmel will einfach kein Ende nehmen...

Am zweiten Tag hieß es wieder um 5 Uhr aufstehen, alle Sachen wurden gepackt und dann ging es erstmal Richtung Dusche, noch nie habe ich sie so sehr geschätzt wie an diesem frühen Morgen. Nach dem Frühstück ging es zum Ziel Nummer 2: Die Kata Tjutas (Olgas). Riesige Berggebilde, noch größer als der Uluru. Auch hier ging es wieder über felsige Steinblöcke steil bergauf und wieder bergab. Aber zu unserem Glück war es an diesem Tag bewölkt und mit nur 30 Grad war es wirklich angenehm zu wandern. 

Kata Tjutas

Noch am selben Tag fuhren wir zum australischen Touriziel Nummer eins: Zum Uluru! (Ayers Rock) Ich wusste ja schon einiges über diesen Berg, der im übrigen nicht einfach nur ein Berg ist (!), trotzdem lernte ich noch einiges dazu. Unser Touriguide machte uns deutlich klar, wie heilig der Berg für die Anangus ist und dass wir deshalb sowohl das Klettern als auch das Fotografieren an einigen heiligen Stätten unterlassen sollten. 

Wir führten den Base Walk durch und unser Guide war sehr informativ und hat uns ein paar Geschichten zu den einzelnen Orten erzählt. Das einzig wirklich nervtötende war: Die Buschfliege! So ein penetrantes Vieh vielleicht! Sie setzt sich überall hin: In den Mundwinkel, an den Ohren, an der Nase, einfach überall. Man kann sie verscheuchen so sehr man will, sie kommt zurück und meistens bringt sie auch noch Freunde mit. Viele schützen sich deshalb mit Fliegennetzen oder andere so wie ich, wedelten immerzu mit der Hand.

Danach fuhren wir zum Sonnenuntergangs - Aussichtpunkt. Hier reihte sich ein Touribus an den nächsten, schon fast unglaublich wie viele Menschen dort auf einmal wieder waren. Leider blieben die Wolken auch noch bis zum Abend, sodass wir weder etwas vom Sonnenuntergang noch das Farbenspiel des Ulurus beobachten konnten- naja, alles Gute ist eben nie beisammen.

Hier ist das Beweisfoto, ich vor dem Uluru :-) 

Wir schliefen erneut in Swags mit Blick in den klaren Sternenhimmel und glücklicherweise habe ich in dieser Nacht meine erste Sternschnuppe sehen können... Es gibt sie also wirklich... :-) 

Am nächsten Tag hieß es erneut um fünf aufstehen, denn wir wollten zum Sonnenaufgang am Uluru sein. Diesmal hatten wir mehr Glück:

Sonnenaufgang am Uluru Sonnenaufgang am Uluru

Nach einem schnellen Frühstück ging es ein letztes Mal zum großen Uluru mit seinen 348 Metern (etwa zwanzig Meter höher als der Eifelturm!) 

Diesmal durften wir uns auf eigene Faust auf den Weg machen und brauchten gute zweieinhalb Stunden um den Uluru einmal zu umrunden, es wurde aber nie langweilig, denn das leuchtende Rot und die ständig wechselnde Oberfläche war schön anzusehen.

Auf dem Rückweg nach Alice Springs hielten wir an einer kleinen Raststätte mit der Möglichkeit auf Kamelen zu reiten und Emus und Kängurus aus nächster Nähe zu beobachten.

Insgesamt haben wir in den drei Tagen 1400 km geschafft, aber dafür hat es sich auch wirklich gelohnt!

Jetzt bin ich auch schon wieder in Melbourne, froh dass ich sicher gelandet bin, denn das was mit German Wings passiert ist, ist wirklich ein tragisches Unglück und hat auch Australien erschüttert...

Endlich wieder bei meiner Kat und es gibt auch gute Neuigkeiten: Das Bakterium ist tot und ihr Auge sieht auch schon viel viel besser aus. Muss nur noch die volle Sicht wieder her und alles ist top!

Ich wünsche euch allen frohe Ostern,

Eure Anne

 

Great Ocean Road and The Grampians

Samstag, 21.03.2015

Nach einem ersten und leider auch letzten gemeinsamen Campabend mit allen zusammen, musste ich mich am Donnerstag von Kat, Dieter und Sebastian erstmal vorläufig verabschieden, denn für die nächste Woche habe ich mir wirklich viel vorgenommen! 

Damit ich auf meinem Weg nach Adelaide ein bisschen etwas sehen kann und nicht ganz so alleine bin, habe ich bei einer 2-Tagestour von Melbourne nach Adelaide mitgemacht. 

Schon im Morgengrauen sind wir an der australischen Südküste angelangt. Auf der Küstenstraße, die zu den schönsten dieser Welt gehört, mit dem Namen Great Ocean Road. Riesige Felswände, kleine Strandbuchten und wieder mal wirklich tolle Strände erwarteten mich.

Unser erster Stopp war am Kenett River, dort konnte man unter anderem wilde Koalas in den Bäumen beobachten. Ich habe gleich neun Stück entdeckt!

 

Und? Seht ihr den schläfrigen Klopsi im Baum? :D

Es folgen weitere Stopps entlang der Great Ocean Road, unter anderem im Regenwald des Port Campbell Nationalparks. Hier holte man sich damals Anregungen für den Film "Jurassic Park". Doch dort machte uns das Wetter erstmal einen Strich durch die Rechnung, denn von der einen zur nächsten Sekunde fing es an zu prasseln, ein Gewitter mit lautem Donner zog auf, so bedrohlich, das sich selbst unser Tourguide ein "Holy shit!" nicht verkneifen konnte. :D Fluchtartig verließen wir den Regenwald und widmeten uns lieber wieder der Fahrt an der Steilküste. 

Kurve um Kurve und mit dem Duft von Salzwasser in der Nase fahren wir die Great Ocean Road hinunter. Die Fahrt ist einfach so schön und es gibt so viel zu sehen! Zum Glück, hatte ich mir schon gleich zu Beginn einen Platz am Fenster auf der richtigen Seite ergattert! Hehe :D 

Und dann ist es auch schon soweit: Nur noch ein paar Kilometer, dann tauchen sie am Horizont auf, die zwölf Apostel, Steine wie Statuen mitten im Meer, einfach atemberaubend schön. Die Apostel, von denen noch sechs stehen und die anderen sechs schon vom Meer genommen wurden, sind touristisch recht überlaufen - überall sind lauter Asiaten mit ihren viel zu riesigen Smartphones inklusive Selfiestick um das zehnte Selfie an der selben Stelle und auch noch in der selben Position zu machen... -.-  Das nimmt irgendwie ein wenig die ansonsten wirklich schöne Atmosphäre.

Ich lasse einfach mal wieder die Bilder für sich sprechen. ;-) 

Leider sind die Bilder nach wie vor nur von meinem Handy, deshalb ist die Qualität auch nicht so besonders, aber nur damit ihr ein ungefähres Bild davon kriegt, wo ich gewesen bin. ;-)  London Arch

12 Apostel 12 Apostel

Diese Gegend ist für mich mit die schönste Australiens - hier erscheint einfach alles perfekt. 

Durch eine riesige Horde von Kängurus ging es dann auch schon zur Unterkunft. 

Diesen wunderbaren Tag lassen wir Abends gemeinsam bei einem Lagerfeuer ausklingen. Perfekter könnte es nicht sein... :-)

Am nächsten Tag ging es wieder früh raus, diesmal standen die Grampians und die Fahrt nach Adelaide auf dem Programm.

Viele Wandertouren, auch auf die Spitze des Gebirges mit einem Wahnsinnsausblick verschafften mit tiefe Einblicke in den Urwald und in die Geschichte der Aborigines. Das Highlight waren die MacKenzie Falls, der größte Wasserfall Victorias. Anschließend überquerten wir auch schon die Grenze zwischen Victoria und South Australia. Statt zehn Stunden sind es aktuell nur noch neuneinhalb Stunden Zeitunterschied zu euch, aber auch das soll sich bald wieder ändern. Ich sehe da selber auch schon kaum mehr durch... Naja, mein Zeitgefühl habe ich sowieso schon längst verloren... ;-)

MacKenzie Falls

Liebste Grüße,

eure Anne

Melbourne

Dienstag, 17.03.2015

Hallo ihr Lieben,

nach einer Woche melde ich mich wieder bei euch - diesmal jedoch leider mit überwiegend schlechten Neuigkeiten.

Dabei hat die Woche eigentlich ganz gut angefangen.

Am Flughafen wurden wir herzlich von Dieter und Sebastian empfangen. Ein großer Moment für Kat, nach acht Monaten ihren Vater und ihren Bruder umarmen zu dürfen. Ein bisschen neidisch war ich da ja schon, denn auch ich würde liebend gern meine Familie in die Arme schließen, aber dieser Moment soll ja gar nicht mehr so lange dauern...;-)

Kat und ich wurden außerdem wieder ausreichend mit Schokolade versorgt, ich glaube wenn wir sparsam wären, dann würde es sogar für die ganze restliche Zeit, bis wir wieder zu Hause sind, ausreichen :D Vielen lieben Dank, Dieter! :-)

Noch am selben Tag fuhren wir nach St. Kilda, einem wunderschönen Stadtteil in Melbourne, genossen einen Sonnenuntergang am Meer und zur Feier des Tages, lud uns Dieter alle zum Abendessen ein.

St. Kilda

Doch die gute Stimmung sollte leider nicht lange andauern, noch am selben Abend musste ich mich übergeben und am nächsten Tag bekam ich auch noch Fieber. Keine tollen Vorraussetzungen um sich ein Musical anzusehen. Aber das wollte ich mir nun wirklich nicht nehmen lassen! Denn Kat hat mir zu Weihnachten eine Karte für das Musical "The Lion King" im Regent Theater in Melbourne geschenkt. Das war schon immer ein großer Wunsch von mir, dieses Musical sehen zu dürfen.

Und ich muss schon sagen, das war wirklich atemberaubend! Die Show war einfach gigantisch und an den Kostümen erkennt man, wie lange das Musical schon läuft. Die Geschichte kennt ja jeder: Sie ist witzig, traurig, romantisch und aufregend zugleich und jede dieser Stimmungen wurde perfekt rübergebracht! Im Sinne der Genialität, ganz großes Kino! Emotional, visuell und auditiv! Danke Kat! Damit hast du mir eins der schönsten Weihnachtsgeschenke gemacht, die ich je bekommen habe! :*

The Lion King

Doch dann ging es auch bei Kat los, ihr linkes Auge fing an dick zu werden und zu schmerzen, bis sie schließlich nichts mehr sehen konnte. Da half wirklich gar nichts mehr, Kat musste ins Krankenhaus und das war eine richtige Entscheidung, denn es stellte sich heraus, dass es im schlimmsten Fall sogar zu einer Erblindung hätte führen können. Bevor Kat den Arzt überhaupt sehen durfte musste sie erstmal $450 Gebühr bezahlen. Ein Glück, dass wir eine Auslandskrankenversicherung haben!

Kat hat sich ein Bakterium eingefangen, was sich einfach über ihre Pupille breit gemacht hat. Seitdem wird sie stündlich mit Tropfen behandelt.

Von da an häuften sich zunehmend negative Ereignisse:

Ich verbrachte schlaflose Nächte in einem Zwölf-Mann-Zimmer (das war das "billigste" was wir für die Zeit der Formel1 kriegen konnten). Aber diese Erfahrung muss man wirklich nicht oft haben! Alle Sachen liegen kreuz und quer verstreut und mindestens die Hälfte schnarcht, aber in was für einer unnormalen Lautstärke! Halleluja! Meine Schuhe wurden geklaut und so wie es aussieht hat Kat's neu gekaufter IPod dasselbe Schicksal ergriffen... :-(

Kat musste vorläufig im Krankenhaus bleiben und das bedeutete leider auch das wir die geplante Tour mit dem Camper zunächst vergessen konnten. Stattdessen campten Dieter, Sebastian und ich dann in Melbourne, in der Hoffnung, das Kat bald aus dem Krankenhaus entlassen wird und wir doch noch gemeinsam die Tour starten können, nur eben um ein paar Tage verspätet.

Das Ende der Story?

Kat durfte gestern das Krankenhaus wieder verlassen, muss aber noch für weitere Untersuchungen in Melbourne bleiben. Der Dieter hat mir ein paar Tabletten gegeben und seitdem geht es mir auch schon wieder viel besser. Ich werde den Weg nach Adelaide und in die Mitte Australiens nun erstmal alleine antreten, denn alle Flüge und Touren sind gebucht und für dieses Geld habe ich hart gearbeitet und das möchte ich jetzt nicht einfach alles verfallen lassen. Im besten Fall kommen die drei nach, oder ich treffe Kat dann in einer Woche wieder in Melbourne. Mal schauen wie es sich bis dahin entwickelt...

Australien hat uns wohl mal wieder ein Ei gelegt, vielleicht als Vorbereitung für Ostern? Oder doch schlechtes Karma? Wir wissen es nicht, ich hoffe einfach dass Kat schnell wieder gesund wird und wir schnellstmöglich unser Abenteuer fortsetzen können!

Ich beende meinen heutigen Eintrag mit einem Zitat von Martin Luther King:

"We musst accept finite disappointment, but never lose infinte hope"

Bis bald,

eure Anne

Bangkok

Montag, 09.03.2015

Keine Buspläne, keine Mülleimer und kein Klopapier! - wie ihr seht, lässt sich die Liste in Thailand noch um einiges erweitern.

Die Standard-Toiletten in Thailand sind Stehklos mit einem Wasserfass womit man nach dem Toilettengang seine Hinterlassenschaft herunterspülen kann. Zum Abwischen des Allerwertesten benutzt man in Thailand kein Toilettenpapier, sondern Wasser mit so einer Art Toilettendusche.

Ziemlich gewöhnungsbedürftig wenn ihr mich fragt, man sollte sich möglichst geschickt anstellen, denn sonst kann das wohl auch mal in die Hose gehen :D

So, jetzt aber erstmal genug davon.

Unsere zweite Woche verlief insgesamt, nun ja, sagen wir etwas träge.

Ihr könnt euch das ungefähr so hier vorstellen:


Am Mittwoch nahmen wir die vierzehn stündige Busfahrt nach Bangkok auf uns. Meine arme Kat musste sich dabei auch noch fünf mal übergeben... Die Umstellung auf das Essen und die lange Busfahrt oben drauf waren wohl etwas zu viel... Völlig erschöpft in der Khao San Road angekommen, wird erstmal wieder ein wenig Schlaf nachgeholt. 

Am Nachmittag bummelten wir ein wenig durch die Khao San Road, die Vergnügungsmeile schlechthin. Hier haben sich unzählige Läden und Stände angesiedelt, welche Produkte für billige Preise anbieten. Auf dieser Straße tobt das Leben nur so...

Für den Abend haben wir uns das Festival des "Makha Bucha Day's" vorgenommen. Dieser buddhistische Feiertag wird immer am 3. Vollmond des Jahres gefeiert und wird der Verehrung Buddhas und seiner Lehre gewidmet. 

Mönche in orangefarbenen Gewändern, ein riesiger Buddha, goldene Tempel geschmückt mit Lotusblumen - das alles ist wirklich schön anzusehen.

Als die Sonne untergegangen war und die Dunkelheit anbrach, gingen die Thais mit Räucherstäbchen, Kerzenlicht und den Lotusblumen in den Händen einmal um den Tempel. 

Auch wenn mich selbst nichts mit dieser Religion verbindet, ist es doch ein schönes Gefühl so nah dabei sein zu können und die Rituale beobachten zu dürfen.


Uns blieb nur noch ein weiterer Tag in Bangkok. Meine liebe Kat war noch nicht ganz wieder auf den Beinen und wollte sich lieber noch etwas ausruhen, also machte ich mich am Vormittag selbstständig auf und unternahm eine kleine Tour nach Damnoen Saduak, zu den "schwimmenden Märkten". 

Gleich zu Beginn lernte ich ein nettes Pärchen aus Singapur kennen und sofort war ich nicht mehr allein. 

Bevor es aber zu den schwimmenden Märkten ging, hielten wir noch beim Train Market. Hier läuft man auf den Schienen und sieht sich das vielfältige Angebot der Händler an.

Früchte, die ich noch nie gesehen habe. Düfte, die ich noch nie gerochen habe. Spieße, wo ich nicht weiß was da eigentlich gerade gebruzzelt wird. Hier ist wirklich alles dabei. Dann ist es soweit, der Zug bahnt sich seinen Weg und plötzlich kommt Hektik auf, die Waren werden zurückgeschoben und alle Schirme werden eingeklappt. Der Zug fährt teilweise über die Waren, dennoch bleiben sie erhalten. Kaum ist der Zug wieder weg, geht alles wieder seinen normalen Lauf.

Der Floating Market ist ungefähr 110km von Bangkok entfernt und scheint eine echt beliebte Attraktion bei den Touries zu sein, denn die halten sich leider fast an jeder Ecke auf.

Wir selber steigen auch in ein kleines Boot und schippern durch Thailands Kanäle, umringt von den Behausungen der Einheimischen und lächelnden Marktfrauen, die exotische Früchte aus ihrem Paddelboot anbieten. 

So lief früher der Handel ab, auf Paddelbooten in Kanälen.

Da uns nicht viel Zeit blieb, verbrachten wir den restlichen Tag wieder in der Khao San Road, denn es wartete erneut eine Busfahrt über Nacht auf uns, diesmal nur zehn Stunden. 

Das war im Endeffekt keine gute Idee, gleich die zweite Busfahrt über Nacht nur einen Tag später einzulegen. Jetzt hat es auch mich erwischt. Die Klimaanlage aus dem Bus wurde zum Schuldigen meiner Erkältung erklärt. Gleich das volle Gesamtpaket: Schnupfen, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen. :-(

Ihr könnt euch vorstellen, dass wir die letzten Tage dann nicht mehr besonders motiviert waren irgendwas zu unternehmen. 

Da wir aber Chiang Mai nicht verlassen wollten, ohne etwas gesehen zu haben, statteten wir wenigstens dem Nationalpark Doi Inthanon einen kleinen Besuch ab.

Mit 2595 Metern ist es Thailands höchster Berg. Auf den Weg dahin machen wir einen Stopp bei den größten und schönsten Wasserfällen von Chiang Mai (Wachiratharn und Siritarn). Aber ehrlich gesagt, war das jetzt nichts besonderes, da haben wir schon bessere Wasserfälle gesehen! 

Dann geht es weiter bis zum Gipfel wo einige Pagoden stehen und man eine herrliche Aussicht genießen kann. Hier oben ist es herrlich kühl! Während wir uns unten in der Stadt noch mit 36 Grad tot geschwitzt haben, sind die 21 Grad hier oben dagegen eine sehr angenehme Erfrischung. Auch die Luft dort oben riecht so wunderbar, so klar, so gereinigt mit einem Hauch Nadelduft...

Nach der Ankunft auf dem Gipfel des Doi Inthanon gehen wir zu den Twin Royal Pagoden errichtet zu Ehren des Königs und der Königin.

Nach dem Mittagessen ging es in ein Dorf, dessen Name ich schon wieder vergessen habe. Ehrlich gesagt weiß ich auch schon gar nicht mehr, was wir da besonderes gemacht haben... Aber wir sind kleinen, zuckersüßen Knuddelhunden begegnet... :-)

Zum Abschied von Chiang Mai waren wir noch auf den Night Markets. Die waren so riesig, dass wir uns verlaufen haben und bei einem Tempel gelandet sind, welcher von Frauen nicht betreten werden darf. Irgendwann waren wir so genervt von der Thaimusik, dass wir verzweifelt den Heimweg gesucht und schließlich auch gefunden haben. YOLO!

Die zwei Wochen in Thailand waren schön und mal was ganz anderes, dennoch konnten wir als Rucksackreisende mit Thailand nicht so richtig warm werden, für Urlaub allein mag es eine wirklich gute Wahl sein, aber zum richtigen Reisen für lange Zeit mit ständigem Ortswechsel würden wir es nicht unbedingt empfehlen...

Wir freuen uns deshalb sehr morgen schon wieder in unserer zweiten Heimat sein zu dürfen. 

Australien, wir haben dich so vermisst! 

Jetzt geht es in eine Stadt, auf die ich mich schon ganz lange freue: Melbourne! 

Und auf Kat wartet noch eine ganz besondere Überraschung, denn ihr Vater und ihr Bruder kommen

sie in Melbourne besuchen. 

Kat springt vor lauter Aufregung schon fast gegen die Decke :D 

Das sieht ungefähr so aus, wie wenn dieser Knuddelhund gegen die Kameralinse stupst :D

 

Süß oder? :-)

Aber auch ich freue mich sehr, die Beiden nun endlich einmal persönlich kennenzulernen und vor allem: auf unsere gemeinsame Tour mit dem Camper entlang der Great Ocean Road! 

We're going off-road soon! Oh yeah!! :-)

Bis sehr bald,

Anne

PS: Vor uns liegt eine Zugfahrt über Nacht, zurück nach Bangkok. Von dort geht unser Flieger nach Melbourne, ebenfalls über Nacht. Na das kann ja was werden! Wünscht uns ganz viel Kraft!

 

 

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